Loan, Über das Buch
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Über das Buch

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In Loan – Aus dem Leben eines Phönix erzählt Isabelle Müller die wahre Emanzipationsgeschichte ihrer Mutter Loan, einer eigenwilligen und rebellischen Vietnamesin, die mit knapp zwölf Jahren vor einer Zwangsverheiratung flieht, um auf einer langen und oft gefährlichen Odyssee durch Vietnam, Frankreich und Algerien den Weg zu sich selbst und zu einem freien selbstbestimmten Leben zu finden.

Den historischen Hintergrund zu ihrer Identitätssuche bilden die kulturellen und politischen Umwälzungen durch die Kolonisation der Franzosen, der Überfall der Japaner Ende des zweiten Weltkrieges, die Teilung Vietnams in den 50er Jahren und der Krieg Frankreichs gegen Algerien in den 60er Jahren.

Loan – Aus dem Leben eines Phönix gibt dem Leser Einblick in eine märchenhafte aber auch teilweise archaische, brutale Kultur in Chinas Nachbarland. Es erzählt von Würde, Toleranz und Akzeptanz, von einer exotischen Kultur einer fast vergessenen Zeit, und schließt hiermit eine wichtige literarische Lücke in der Geschichte Vietnams.

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17 Kommentare

  1. Liebe Isabelle Müller,

    ich bin tief beeindruckt von der Lebensgeschichte ihrer Mutter … da konnt ich das Buch schon nicht mehr aus der Hand legen !! Für mich steckt sehr viel Heilung in der Haltung ihrer Mama! Was für eine starke Frau! Eine Pionierin!! Ich bekomme jetzt noch Gänsehaut wenn ich drüber nachdenke, dass sie sich mit 12 Jahren ganz allein auf den Weg machte! Und wie sie sich hat führen lassen…. mit der Heirat Ihres Vaters war es dann ja ein glücklicher Schluss.. könnte man meinen.
    Als ich dann Ihre Geschichte las, musste ich sehr oft weinen !!! Wie gerne hätte ich doch einfach immer nur das Happy End!! Umso mehr möchte ich Ihnen DANKE sagen, für die vielen Ermutigungen, die Sie durch Ihre innere Haltung, den Mut, die Klarheit Ihrer Gedanken zum Ausdruck bringen! Ich bin tief bewegt und berührt über die Offenheit mit der Sie den jahrelangen Missbrauch schildern! Das sind Einblicke in den tiefen Schmerz, auch körperlich, die unvorstellbar sind! Und danke auch dafür, dass in Ihrer Beschreibung deutlich wird, weshalb viele Missbrauchsopfer schweigen… wieviel Verunsicherung und Angst entsteht! Ich habe dadurch nochmal einen ganz anderen Blick bekommen, nämlich durch die Frage, WAS wäre wenn Sie mit Ihrer Mutter darüber gesprochen hätten… wieviel Schmerz hätte das bei ihr ausgelöst… ?? Umso größer ist meine Bewunderung, für diese reflektierte Haltung, mit der Sie Ihrer Mutter nicht noch mehr Unglück aufbürden wollten …
    Beim Lesen der letzten Kapitel habe ich mit Ihnen um Ihre Tochter und Ihren Mann gebangt und war tief beeindruckt, wie Sie das als Familie gemeinsam überstanden haben!
    Vielen Dank, dass Sie das alles in einer so respektvollen und umsichtigen Art für uns aufgeschrieben haben!!
    Ich freue mich, dass wir uns begegnet sind und ich durch Sie zu einer sehr bewegenden und nachhaltig berührenden Urlaubslektüre gekommen bin !

    Herzliche Grüße,
    Uta West

  2. Gisela Liepold; dieser Kommentar wurde mir, Martina Vollbrecht, per Telefon von meiner Mutter diktiert. sagt

    Gisela Liepold, 84

    Das Leben von „Loan“, dieser zierlichen, tapferen, tüchtigen Frau, war es wert, aufgeschrieben, gedruckt und dem interessierten Leser zugänglich gemacht zu werden.
    So manch einem werden seine eigenen Probleme beim Lesen ganz klein erscheinen. Neben dem persönlichen Schicksal von „Loan“ erfährt man auch vieles über die Kultur sowie Geschichtliches über ihr Heimatland Vietnam und die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den Mächten, die zur Teilung in Nord- und Südvietnam führten.

    Ich bin gerade dabei, das Buch ein zweites Mal zu lesen und genauso gefesselt wie beim ersten Mal.

  3. Obwohl ich das Buch schon gelesen hatte, wollte ich die Autorin doch hautnah erleben. Toll fand ich, dass Isabelle Müller auch eine Karte von Vietnam dabei hatte und uns die Plätze und Stationen zeigen konnte, wo ihre Mutter unterwegs war. Das Buch „Loan“ nimmt den Leser mit auf eine Reise durch Vietnam und durch ein ganzes Menschenleben. Spannend erzählt und nicht überladen, so habe ich das Buch empfunden. Gerade in einer Zeit, da mehr als 65 Mill. Menschen weltweit auf der Flucht sind, hat die Geschichte von „Loan“ eine ganz aktuelle Note.

  4. Liebe Frau Müller,
    durch eine Lesung von ihnen bei den Landfrauen in Berghausen bin ich in Kontakt gekommen mit ihren Büchern. Tief beeindruckt von der Lebensgeschichte dieser Frau und der sensiblen und mitreißenden Art des Schreibens, ist es mir ein Bedürfnis, ihnen dieses Mail zu schreiben.
    Diese Bücher sind sehr wichtig in unserer Zeit. Wichtig für uns Frauen, wichtig für alle
    Menschen zum nachdenken. Nachdenken über Geschehnisse in der jetztigen Zeit. Nachdenken über den Umgang mit Menschen anderer Herkunft und anderer Kultur. Letztendlich sind wir alle Menschen zu Gast auf dieser Erde. Wir alle können nur in Frieden leben, wenn wir unser Gegenüber akzeptieren, achten und miteinander kommunizieren.
    So wünsche ich ihnen und ihrer Familie alles erdenklich Gute.
    Herzliche Grüße
    Gerlinde Weber

  5. Else Schaible sagt

    Noch nie hat mich ein Buch so gefesselt und fasziniert. An manchen Stellen mußte ich das Buch zur Seite legen, da ich meine Tränen nicht zurückhalten konnte. Was für ein unglaublich starkes Buch – eine kleine, große Frau kämpft gegen den Rest der Welt, immer bereit, sich neuen Aufgaben und Herausforderungen zu stellen. Sie gibt nie auf und macht aus allem immer das Beste. Dieses Buch gibt einem Mut, Hoffnung und Selbstvertrauen. Ich kann es nur weiterempfehlen, denn wer es nicht liest, der läßt sich was entgehen.

  6. Verena Magin sagt

    Ich kann das Buch nur weiter empfehlen. Ich kannte die Autorin bereits von Ihrem ersten Buch „Phönixtochter“. Ich war gespannt zu lesen, welches Leben Ihre Mutter führte, bevor sie in Frankreich ihr Restaurant führte und mit einem Mann verheiratet war, der zu solch grauenhaften Dingen gegenüber seiner Tochter im Stande war.

    Von der ersten Seite an fand ich das Buch spannend: Unglaublich was diese Frau alles erlebt hat. Das Buch beschreibt viele sehr interessante Details, die wir uns im heutigen Deutschland nicht vorstellen können. Dabei wird die Autorin nie zu ausschweifend. Kurzweilig erzählt sie in der Ich-Form der Mutter. Bei allen wirklich unfassbar schlimmen Dingen, die Loan in ihrem jungen Leben passiert sind, hat mich am meisten fasziniert, wie ihr immer wieder herzensgut geholfen wurde. Trotz allem kann man immer wieder viel Positives aus der Geschichte gewinnen. Schockiert war ich allerdings über die Liebenswürdigkeit des späteren Ehemanns. Ich konnte kaum glauben, dass dies der selbe Mann ist, der später eine solche Wandlung in seinem Leben vollzieht.

    Ich hatte das Buch sehr schnell gelesen. Kann es nur weiter empfehlen. Man kann wirklich in eine andere Welt eintauchen.

  7. Petra Bentz sagt

    Eine so packende und mitreißende Autobiografie habe ich noch nicht gelesen. Ich war von Anfang an so gefesselt, dass ich teilsweise den Tränen nahe war über so viel Menschenverachtung und Ungerechtigkeit. Die Autorin schafft es ohne theatralisch zu werden, in eine für mich völlig unbekannte Welt einzutauchen und die Ereignisse so zu erzählen, dass man richtig mitleidet. Auch bin ich faziniert, dass dieses Buch nicht von der Hauptperson Loan sondern von ihrer Tochter erzählt wird. Die Autorin hat es geschafft, dass man immer das Gefühl hat, sie hätte das alles selbst miterlebt. Es fiel mir schwer, das Buch aus der Hand zu legen, so gespannt war ich über den weiteren Verlauf der Geschichte. Ich habe zur Hauptperson Loan eine große Sympathie und noch größere Hochachtung entwickelt. Es ist kaum zu glauben, dass die Handlung erst 1929 beginnt. Man vermutet eher, es läge alles schon ein paar Jahrhunderte zurück. Das Buch ist für mich ein sehr autentischer und sehr gut recherierter Zeitzeuge und absolut lesenswert. Ich hoffe, dass es bald noch mehr Bücher von dieser Autorin zu lesen gibt.

  8. Gabriele Siegloch sagt

    Eine Frau, die den Titel „Phönix“ verdient

    Eine faszinierende Autobiografie, die mich von Anfang bis Ende gefesselt hat.
    Kaum vorstellbar, wie ein 12jähriges Kind sich bei so dramatischen Bedingungen, denen sie auch entfliehen will, alleine durch das Leben schlagen kann. Und doch ist es der Grundstein für ihr Durchsetzungsvermögen, mit allen Widrigkeiten Ihres Lebens klarzukommen. Aus allen Untergängen auferstehen zu können. Ein wahrer Phönix. „Jammer nicht, handle“, war wohl ihr Wahlspruch.
    Dem Leser wird eine erstaunliche Welt zuteil, deren optimalen Bedingungen schon schwer nachzuvollziehen sind, geschweige denn die schwierigen, in denen sich die Hauptperson vielfach befindet.
    Wie sie sich durch alle Irrungen und Wirrungen ihres Lebens durchhaut, dazu noch für ihre Familie sorgt und kämpft und daraus das Bestmögliche umsetzt, verdient Hochachtung.
    Große Anerkennung auch an die Schriftstellerin Isabelle Müller, die die Geschichte ihrer Mutter so berührend erzählt.
    Dieses Buch macht Mut, an die Stärken im Menschen zu glauben, Unmögliches möglich zu machen.
    Ein Buch, das man nicht verpassen sollte.

  9. Christin Kaldma sagt

    Nach Isabelle Müllers erstem Buch „Phoenix Tochter“, war es sehr besonders nun die Geschichte über die Frau zu lesen, die ihr so viel Mut und Stärke mit auf den Lebensweg gegeben hat.
    Eine bewundernswerte kleine Person mit unwahrscheinlicher Größe.
    Aus ihren Zeilen erfährt man sehr authentisch wie es im damaligen Vietnam zuging. Mit welchen Schwierigkeiten Einheimische und auch Fremde zu kämpfen hatten.
    Wie das Schicksal einem Steine in den Weg legt und es belohnt, wenn jemand „drauf steigt“, sie als Werkzeug nutzt und weiter macht.
    Eine Geschichte die Mut gibt_auch in ausweglosen Situationen das Licht zu sehen_, schockiert und wach rüttelt.
    Danke für ein Buch, dass etwas in einem bewegt.

  10. Rainer Härlen sagt

    Eine hervorragend und spannend geschriebene Biographie. Die Geschichte einer kleinen aber zähen und willensstarken Vietnamesin vor dem Hintergrund strenger, für uns „Westler“ unverständlicher Familientraditionen. Schlimm für die Hauptperson wurde es jedoch während des Indochinakrieges und später in Algerien wärend des Befreiungakrieges gegen die Kolonialmacht Frankreich.
    Aus dieser Biographie kann man auch den großen Unterschied der starken asiatischen Familienzusammengehörigkeit im Vergleich zu uns Europäern kennen.
    Das Buch ist sehr einfühlsam geschrieben, spannend. Sehr zu empfehlen!
    Rainer Härlen
    (jetzt Farrang in Thailand)

  11. Angelika Schwarz sagt

    Hochachtung an eine starke Frau!

    Dieses Buch fesselt von Anfang bis Ende. Man fühlt und leidet mit Loan.
    Unglaublich was ein Mensch ertragen kann….am Boden liegt und mit außergewöhnlichem Willen und Kraft sein Leben in so jungen Jahren meistert.
    Die Autorin, Isabelle Müller, Tochter von Loan, hat in diesem Buch Geschichte und Politik von Vietnam sowie das äußerst schwierige Leben der jungen Loan hervorragend und spannend zum Ausdruck gebracht.
    Dieses Buch kann man nur empfehlen!!!

  12. Ilona Prokoph sagt

    Loan ist das Sprachrohr der Flüchtenden

    Wer dieser Tage die Nachrichten anschaut, Zeitung liest und die vielen bewegenden Bilder der derzeitigen Flüchtlingsmassen sieht, ist tief betroffen. Das Buch „Loan aus dem Leben eines Phönix“ schildert stellvertretend für die vielen Namenlosen das Schicksal dieser Menschen, die auf der Flucht sind vor Hass, Krieg und menschenverachtenden Zuständen. Oftmals dem Tod entronnen, verlässt sich Loan immer auf ihre innere Stimme, die ihr sagt, was sie tun soll und zieht damit Helfer an. Loan steht für eine Beispiel gebende tiefe Menschlichkeit in jeder Hinsicht. Das Buch müsste Pflichtlektüre für alle Politiker sein, die sich in diesen Tagen wie jüngst in Ungarn oftmals unmenschlich verhalten und vergessen haben, dass es bei derzeit 60 Millionen Flüchtenden nicht mehr um Nationen geht, sondern vordergründig um Menschen, die mit ihren Familien und Kindern einfach nur in Frieden leben und arbeiten wollen. Ihnen gibt Loan ein Gesicht und einen Namen.

  13. Die Kraft der Hoffnung

    Isabelle Müllers „Loan – Aus dem Leben eines Phönix“ ist eine der beeindruckendsten Biographien, die ich je gelesen habe. Das Buch schildert das Leben der Vietnamesin Dau-Thi-Cúc (1929–2003) Mitte des 20. Jahrhunderts – und damit eine Zeit in der Geschichte Vietnams, von der wir im Westen heute kaum etwas wissen. Und sollten wir einmal von der Kolonisation des Landes durch Frankreich hören oder vom überfallsartigen Einmarsch der Japaner während des Zweiten Weltkriegs, so können wir doch nicht erahnen, was all das für die in Vietnam lebenden Menschen bedeutete. Umso wichtiger ist dieses sehr authentische Buch, mit dem Isabelle Müller das Leben ihrer Mutter beschreibt.

    Dau-Thi-Cúc, die sich „Loan“ nannte, ist nicht nur eine einfache Frau, die in ihrem Heimatland zu jener Zeit mit Zigtausenden anderen bangt, hofft und leidet. In ihr schlägt das Herz einer Rebellin. Sie kämpft um ihre Freiheit und ein selbstbestimmtes Leben, ist nicht bereit, sich den Fesseln menschenverachtender Traditionen zu ergeben – und auch nicht den latenten Todesängsten, die aus einem Leben in permanenter Gefahr resultieren. Schon als Kind erlebt sie die Hölle durch einen brutalen Vater und einen sadistischen Bruder. Noch nicht einmal zwölf, flieht sie vor einer Zwangsehe und schlägt sich fortan allein durch einen Dschungel aus Fallstricken, unbekannten Bedrohungen und menschlichen Abgründen. Armut und Krankheit, Betrug und Lüge, Bestialität und Folter – oft und oft überlebt Loan nur mit knapper Not.

    Und doch gelingt es ihr immer wieder, aus dem Feuer der Zerstörung gestärkt hervorzugehen. Wie ein Phönix wieder aufzusteigen, getrieben von der großen Sehnsucht nach Freiheit, von ihrem unverbrüchlichen Glauben an die Menschenwürde und der Bereitschaft zu bedingungsloser Liebe.

    Isabelle Müller konzentriert sich in dieser Biographie auf Loans Überlebenskampf in Vietnam, der mit ihrer Flucht nach Frankreich endet. Sie folgt ihrem späteren Mann, einem französischen Besatzungssoldaten; ihren Sohn Marcel muss sie zunächst zurücklassen.

    Die dramatischen Ereignisse, die dann in einem französischen Dorf folgen, hat Isabelle Müller vor einigen Jahren bereits in ihrer eigenen Biographie geschildert: „Phönix Tochter“.

    Insofern ist „Loan – Aus dem Leben eines Phönix“ mehr als nur eine packende, hervorragend geschriebene Biographie. Dem Leser erschließt sich ein die Kulturen übergreifender Kampf um Freiheit und Emanzipation, der zwei Frauenschicksale eng miteinander verbindet, aber von einer Kraft getragen wird, die letztlich über alle Widrigkeiten siegt: Hoffnung.

    Werner Huemer
    Journalist und Autor

  14. Karin Pfrommer sagt

    Das Buch berührt einen von der ersten bis zur letzten Seite. Jeder von uns sollte sich ein Beispiel an dieser Frau nehmen, mit welcher Kraft und einer ganz großen Portion Mut, sie oft auswegslose Situationen mit Bravour meistert, immer wieder aufsteht und das Wort „aufgeben“ nicht kennt.
    “ Was für eine starke Frau „. Das Buch verdient es absolut zum Bestseller zu werden. Ich wünsche der Autorin ganz viel Erfolg mit diesem Werk.

  15. Ein ganz wunderbares Buch, unbedingt lesenswert !
    Die Autorin, Tochter der Hauptakteurin dieser ergreifenden Lebensgeschichte einer starken Frau, nimmt den Leser liebevoll, aber auch bestimmt und trotz aller Widrigkeiten stets hoffnungsvoll an die Hand und leitet ihn wie im Fluge durch Zeit und Raum dieser überaus fesselnden Handlung. Pflichtlektüre für alle, deren Weg ebenfalls nicht einfach war oder gerade ist, speziell auch im Zuge von Kriegswirrungen, Verfolgung, Missachtung von Menschen- und insbesondere auch Frauenrechten. Ein starkes Buch, das Mut macht und das ich trotz der Länge innerhalb von zwei Tagen im Urlaub durchgelesen habe, da es so fesselte. Gerade in Zeiten, wo auch in Europa wieder täglich viele Menschen aus fremden Ländern eintreffen und unsere Hilfe brauchen, aber auch sehr viele Geschichten erzählen können – wenn man ihnen zuhört – zeigt uns ein Buch wie dieses, dass es um die zentrale Botschaft der gegenseitigen Achtung, Liebe und Toleranz geht. Ein bisschen Phoenix steckt in uns allen, wir müssen ihn nur wecken…

  16. thien huong imhoff sagt

    GREAT STORY ! GREAT BOOK !

    Was für persönliche Erfahrungen hat dieses Buch bei mir als Vietnamesin wach gerufen ?

    Zum einen, mein Großvater Phan Van Long war persönlicher Berater des 12. Kaisers Khai Dinh.
    Zum zweiten, ich drückte die Schulbank Seite an Seite mit der Tochter vom letzten
    13. Kaiser Bao Dai, Prinzessin Phuong Minh von Annam, in Saigon „Les Lauriers“.

    Dieses Buch „Loan – Aus dem Leben eines Phönix“ lässt wahrhaft das geistige, emotionale, kulturelle
    sowie politische Leben dieser besonderen Zeitspanne in Vietnam spannend und lebendig vor meinen Augen vorbeiziehen.

    Jedem „Vietnamesen“ und „Freund dieses Landes“ möchte ich die Lektüre dieses faszinierenden Buches wärmsten empfehlen.

    Thien Huong, Ex-Studentin der Université Paris-Sorbonne

  17. Roland R. Ropers sagt

    Himmel der Hoffnung – die bewegende Würdigung einer Mutter

    „Dein Herz konnte niemals ganz brechen, weil es zu groß war. Heute, 45 Jahre später, möchte ich das Versprechen einlösen, das ich Dir mit 6 Jahren gab, als Du mir auf mein Bitten hin Dein Leben erzähltest. Die Welt soll durch dieses Buch erfahren, was für ein wunderbares Wesen Du warst. Lass mich den Menschen zeigen, wie Du, die Du selbst nur Leid und Aufopferung kanntest, dennoch ein Leben lang dazu fähig warst, Deinen Nächsten Liebe zu schenken…“
    Die selbst von schwerem Schicksal geprüfte inzwischen 51-jährige Autorin und Mutter von 2 Kindern, lässt das Leben ihrer wunderbaren vietnamesischen Mutter (1929 – 2003) in einer poetisch tief berührenden Sprache zu Wort kommen, ihrer geliebten Mutter, die den Vornamen Cúc (Chrsyantheme) trug und sich selbst „Loan“ (Phönix) nannte. Der Leser bekommt einen einzigartigen Einblick in das Seelenleben einer uns völlig unbekannten Welt von großartigen Menschen. Isabelle Müller lässt ihre Mutter ihr Leben erzählen. „Ich bin dankbar, dass sich mein stetiger Vorsatz über 3 Jahrzehnte hinziehen musste, dieses Buch zu schreiben und zu publizieren. Im Nachhinein ist mir klar: Ich sollte zuerst reifen, die Höhen und Tiefen des Lebens selbst erleben und durchleben. Und genau so wie Du, wunderbarer Phönix, Deine Ahnen in Dir trugst, trage ich Dich jetzt in meinem Herzen und weiß Deine schützende Hand über mir…“

    „Mit Zorn und Hass reißt man alles nieder, mit Geduld und Liebe aber baut man aus nichts einen Tempel.“ (Vietnamesisches Sprichwort).

    Bewegend, wie Isabelle Müller das Leben ihrer Mutter erzählt und würdigt.

    Dieses Buch gehört auf die ersten Plätze der Bestsellerlisten.

    Roland R. Ropers
    Kultur- und Sprachphilosoph

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